Saale-Unstrut zwischen Pawis & Gussek

 

Die Ostseebäder Usedoms werden im Volksmund liebevoll als Badewanne der Berliner betitelt. Ähnlich könnte man das Weinanbaugebiet Saale-Unstrut als "Weinfass der Hauptstadt" bezeichnen: Entdeckungen auf den Weingütern Gussek, Pawis, der Winzergenossenschaft Freyburg und ein Reinfall am Steinmeister.
Nach etwas mehr als zwei Stunden Autofahrt auf der A9 erreicht man unweit von Leipzig die Abfahrt Naumburg. Naumburg, das Tor zur Saale-Unstrut. Die Turmpaare von St. Peter und Paul - den Naumburger Dom - sieht man schon aus der Ferne in den Himmel ragen und im Hintergrund zeigt sich der Steinmeister, die Einzellage der Stadt.
Der Steinmeister, mit seinen bis zu 40prozentigen Steigungen, lässt sich am besten von Kloster Pforta über die Saale hinweg bis Roßbach erkunden. Unzählige Straußwirtschaften laden an Wochenenden zum Verweilen oder auch Übernachten ein. Die Gegend ist idyllisch, lädt ein zum Genießen, Ausspannen und Entdecken.
Das Weingut Gussek liegt in der Stadt Naumburg. Vor dem Fall der innerdeutschen Grenzen war hier die Weinbauverwaltung und Pfropfrebenschule ansässig. Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, das war André Gussek Anfang der 90er Jahre. Er kaufte das Anwesen und machte aus Hof und Keller einen ansprechenden Winzerhof. Gussek ist bekannt für seinen Kaatschener Dachsberg, in dem ein Blauer Zweigelt heranreift, aus dem dichte mit sanften Tanninen gespickte Rotweine vergoren werden. 

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Das Ammenmärchen mit der Paprika

Oft wird erzählt und in Rezepten beschrieben, dass man Paprikaschoten der Bekömmlichkeit wegen schälen soll. 

Das stimmt in den meisten Fällen nur bedingt. Denn gemeint ist hauptsächlich, das immer und immer wieder unangenehme 

Aufstoßen nach dem Verzehr von Capsaicin-haltigen Nachtschattengewächsen, ganz gleich ob in rohem oder zubereitetem Zustand.

Um diesen negativen Effekt zu umgehen, schneidet man bei der Verwendung die mit vielen Bläschen besetzte Innenwand der 

Paprika gänzlich heraus, denn in diesen befindet sich CO2, welches für die Regurgitation, ähnlich wie bei sprudeligen 

Getränken verantwortlich ist. Machen Sie einfach den Test und Sie werden erstaunt sein, wie gut Sie Paprika vertragen können.

 

 

 


Meine Feinkostempfehlung

 

"Saftkelterei van Nahmen"

 

 

Die Einzigartigkeit jeder einzelnen Frucht spiegelt sich in den sortenreinen Säften der Nordrhein-Westfälischen Kelterei van Nahmen wieder. Aus heimischem Obst werden hier Säfte produziert, die einem das Feinschmeckerherz höher schlagen lassen.  Hier werden überwiegend Äpfel von Hochstamm-Obstwiesen verarbeitet, da diese besonders geeignet, für die Herstellung von wohlschmeckendem Apfelsaft sind. Alte Apfelsorten, wie z.B. Jakob Lebel, Gravensteiner, Rote Sternrenette, Kaiser Wilhelm, Bellefleur, Boskoop und Winterrambour sind besonders intensiv im Geschmack und Aroma und ergeben somit im Saft ein ideales Verhältnis von natürlichem Fruchtzucker und Fruchtsäure.

 

Vor der Verarbeitung werden die Äpfel gründlich gewaschen. Anschließend werden auf einem Verleseband schlechte und ungesunde Äpfel ausgelesen. Dann werden die Äpfel in einer Obstmühle gemahlen und ausgepreßt. Der aus der Presse ablaufende Saft ist naturtrüb – ihm wird nichts entzogen und nichts hinzugefügt: Kein Zucker,keine Konservierungsmittel, keine Aromastoffe.

 

Van Nahmen´s Apfelsäfte sind naturbelassen.

 

Zur Haltbarmachung wird der Saft pasteurisiert, d.h. für kurze Zeit auf ca. 82° C erhitzt – aus technologischer Sicht die qualitätsschonendste Haltbarmachungs- und Lagerungstechnik. Die Fruchtigkeit und Frische des Saftes sowie die wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente werden auf diese Weise weitestgehend erhalten.Der Apfelsaft von Streuobstwiesen ist Originalsaft bzw. Direktsaft, d.h. Saft direkt aus der Frucht, und nicht aus Konzentrat durch Rückverdünnung mit Wasser hergestellt.

 

Mein Favorit unter den unzähligen sortenreinen Fruchtsäften ist ein 100% Kirschsaft mit dem Namen Morellenfeuer.

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